Action Cam DJI Osmo X3 – Getestet

Action Cam DJI Osmo X3 – Getestet

Blockbusterfeeling dank Kamera-Gimbal

Die neue Action Cam von DJI verspricht verwacklungsfreie Action Cam Aufnahmen. Grund genug für mich die Kamera zu testen. Also habe ich die DJI Osmo X3 mit auf einen Skitag im Berner Oberland mitgenommen.

Design (Look and Feel)

Die DJI Osmo X3 wird in einer robusten und massgeschneiderten Box geliefert. Diese kann anschliessend dank Schultergurt auch als Transportbox genutzt werden. Ich habe sie zum Skifahren einfach über die Schulter gehängt, das hat gut funktioniert. Im Lieferumfang ist ebenfalls eine Ladestation für den Akku, eine Tragschlaufe und eine 16 GB microSD Karte enthalten. Bei der Action Cam sticht vor allem der Gimbal hervor, welcher die wackelfreien Bilder erzeugt. Die Kamera ist weniger robust als andere Action Cams, da der Gimbal-Mechanismus nicht in ein schützendes Gehäuse verpackt werden kann.

DJI Osmo X3 Action Cam Test microspot.ch Blog

DJI Osmo X3 im Koffer

Handhabung

Damit man auch sieht, was man gerade aufnimmt, lässt sich das Smartphone mit einem Bildschirm bis zu 7″ Diagonale anschliessen. Die Verbindung kommt über ein WLAN Netz zu Stande, welches die Action Cam selber erzeugt. Zum Verbinden der Action Cam mit dem Smartphone musste ich die kostenlose DJI GO App herunterladen. Nach dem Verbinden stürzt die App manchmal ab, funktioniert aber meistens ganz gut.

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Action Cam bereit zur Aufnahme

Gesteuert wird die Kamera am Handgriff. Hier gibt es einen Knopf zum Film und einen zum Fotografieren. Daneben kann man mit einem Joystick die Kamera in die gewünschte Richtung lenken. Mit dem Zeigfinger wird eine Art Abzug bedient, welcher bei zweimaligem drücken die Kamera nach vorne ausrichtet, wenn man dreimal drückt, dreht sie sich nach hinten und ist bereit für ein Selfie. Hält man den Abzug gedrückt, bleibt die Kamera auf das aktuelle Motiv gerichtet auch wenn man sich bewegt. So war es in voller Fahrt auch möglich das Panorama abzubilden. Viele weitere Einstellungen wie Slowmotion oder ISO Zahl, lassen sich direkt auf dem Smartphone anpassen. Die Bedienung der Kamera war auch während der Fahrt gut machbar und dank des Bildschirms weiss man immer genau, was man filmt.

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Video- und Bildqualität

Der Gimbal gleicht bei der Fahrt alle Bewegungen des Kameramanns automatisch aus. Das ist auch die ganz grosse Stärke der Kamera. Die entstandenen Aufnahmen ähneln meiner Meinung nach schon fast Aufnahmen von Drohnen. Zum Vergleich habe ich zuerst eine Fahrt mit meinem Smartphone (Samsung Galaxy Alpha 12 Megapixel) unternommen. Im angefügten Video, sind beide Kamerafahrten im direkten Vergleich. Links die Smartphone Kamera und rechts die Osmo X3.

Akku

Dass die Kamera ein eigenes WLAN Signal erzeugen muss und hochwertige und wackelfreie Videos produziert, merkt man am Akkuverbrauch. Denn nach drei Stunden filmen war Schluss und der Akku musste wieder aufgeladen werden.

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