Fondue – Geschichte und Rezept

Fondue – Geschichte und Rezept

Käsegenuss in der kalten Jahreszeit

Was gibt es schöneres als es sich im Winter drinnen vor dem Kamin gemütlich zu machen und das Schneetreiben draussen zu verfolgen? Wahrscheinlich nicht vieles aber mit einem feinen Fondue kann ein solcher Tag noch besser werden! Fondue kann man natürlich auch bei schönem Wetter geniessen. Heute will ich euch die Geschichte des Fondue etwas näher bringen.

Die Geschichte des Fondue

Der Begriff von stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie geschmolzen, für all die einen Fensterplatz im Französischunterricht hatten. Das Gericht mit dem geschmolzenen Käse stammt aus den westlichen Alpen, also der französischen Schweiz, Savoyen und dem Piemont. Wie das Fondue aber genau entstanden ist, konnte nie ganz geklärt werden.

Ein mögliches Szenario ist, dass Sennen auf der Alp von der Umwelt abgeschnitten waren und aus ihren Nahrungsmitteln – Käse und Brot – das Fondue kreiert haben. Eine andere Legende besagt das Mönche mit dem Schmelzen des Käses ihre Fastenregeln umgehen konnten. Während der Fastenzeit ist es verboten feste Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.

Was aber geklärt ist, ist die Verbreitung des Fondue in der Schweiz. Den ab den 1950er Jahren wurde diese Käsespezialität in der Schweizer Armee serviert und der Siegeszug des Fondue hatte in der Schweiz begonnen. Ab 1955 kam das erste Fertigfondue auf den Markt. Für die, welche lieber ein Fondue von Grund auf selber machen ohne Fertigmischung, habe ich unten noch ein Fondue-Rezept aufgeführt. Ä Guetä!

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Fondue

Fondue-Rezept Moitié-Moitié

Zutaten:

Für 4 Personen

  • 1 Knoblauchzehe, geschält
  • 4 dl trockener Weisswein, am besten Chasselas
  • 1 EL Maizena
  • 400 gr Gruyère AOP, geraffelt
  • 400 gr Freiburger Vacherin AOP, geraffelt
  • 0,2 dl Kirsch
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 600 g Brot mit viel Rinde, gewürfelt

Zubereitung:

  1. Das Caquelon mit der Knoblauchzehe ausreiben, Wein eingiessen und erhitzen. Maizena über den Käse streuen und mischen, zum Wein geben, aufkochen und rühren, bis die Mischung schön sämig ist. Kirsch beigeben und mit Pfeffer würzen.
  2. Das Fondue leicht köchelnd auf den Tisch bringen. Brotwürfel auf die Gabel stecken und sofort mit Rühren beginnen.
    Wird das Fondue am Tisch zu dick, kann es mit etwas warmem Wasser oder Weisswein verdünnt werden.

Die Kruste, die sich am Boden des Caquelon bildet, gilt als Delikatesse.

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