Android Newbie testet Samsung Galaxy Note8

Android Newbie testet Samsung Galaxy Note8

Das Samsung Galaxy Note8 ist zweifelsohne eines der meist erwarteten Smartphones des Jahres. Auf der Suche nach einem neuen Premium-Smartphone habe ich es mir daher nicht entgehen lassen, das neuste Smartphone von Samsung zu testen. Als langjähriger iPhone Nutzer und Android Newbie habe ich das Galaxy Note8 während einer Woche bei mir getragen und ausgiebig getestet. Ob und warum ich einen Wechsel in Betracht ziehe erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Display, Design, Verarbeitung

Beim ersten Anblick des Note8 sind mir sofort die gewaltigen Dimensionen des randlosen Displays ins Auge gestochen. Das 6.3″ grosse und kristallklare Infinity-Display ist ein echter Blickfang. Das Gehäuse ist extrem elegant und an der hochwertigen Verarbeitung mit dem wasserfesten Gehäuse nichts auszusetzen. Die Gehäuserückseite sieht super aus, ist wegen dem Glas aber etwas schmutzanfällig.

Galaxy Note8

Datenübertragung leicht gemacht

Am Anfang stellte sich mir natürlich die Frage, wie ich meine Daten vom iPhone aufs neue Note8 übertragen kann. Dies kann für viele ein Hinderungsgrund für einen Wechsel sein. Samsung bietet dazu aber einfache und kreative Möglichkeiten.

Drei Möglichkeiten Note8

 

Mit der kostenlosen Smart Switch App könnt ihr eure Daten bequem aufs Note8 übertragen. Dies ist mit dem mitgelieferten Kabel, kabellos oder via PC möglich. Wie das genau funktioniert, findet ihr in diesem Video heraus:

Mit der Smart Switch App kannst du deine Daten ganz einfach vom alten Smartphone aufs neue Note8 übertragen.

Ich habe meine Daten wie Kontakte, Fotos, Nachrichten usw. in wenigen Schritten direkt aus der iCloud aufs Note8 übertragen. Wer technisch selber nicht zurechtkommt, kann entweder unter Samsung Experts kostenlos einen Termin bei einem Samsung Partner vereinbaren oder einen sogenannten „Samsung Friend“ zur Hilfe beiziehen. Bei den Friends handelt es sich um Personen in eurer Nähe mit besonderen technischen Fähigkeiten. Der Friend kommt bei euch vorbei, nimmt das Gerät in Betrieb und sorgt für eine einwandfreie Datenübertragung. Den Link dazu findet ihr hier.

Samsung Friends helfen dir bei der Datenübertragung deines Note8.

Usability

Das Note8 liegt trotz des grossen Displays sehr angenehm in der Hand. Dies ist vor allem dem schmalen Seitenverhältnis von 18,5:9 zu verdanken. Durchwegs einhändig bedienen lässt sich das Gerät aber schlecht. Ich musste mich also wohl oder übel mit der Zwei-Hand-Bedienung anfreunden. Wer das Note8 dennoch mit einer Hand bedienen möchte und damit Mühe hat, der kann den Einhand-Modus aktivieren. Mittels Fingergeste kann der Screen dadurch verkleinert werden.

Mit dem Einhand-Modus kann das Note8 problemlos einhändig bedient werden.

Aufgrund des langen Formats hatte ich stets etwas Bedenken, dass mir das Gerät aus den Händen gleiten könnte. Ich empfehle daher auf jeden Fall die Verwendung einer guten Schutzhülle. Passende Angebote findet ihr hier.

Was die Entsperrung des Geräts anbelangt, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nebst der klassischen Pineingabe, kann das Note8 via Gesichtserkennung, per Iris-Scanner, mittels Fingerabdruck oder ganz smart automatisch am vertrauenswürdigen Standort entsperrt werden.

Überrascht hat mich die verlässliche Gesichtserkennung, die sogar im Dunkeln funktioniert.

Gut gefällt mir auch die Positionierung des Fingerabruck-Sensors. Dieser befindet sich auf der Rückseite des Geräts und ist leicht zu bedienen, da er genau auf Höhe des Zeigefingers liegt. Aufpassen muss man nur, dass man nicht auf die benachbarten Kameralinsen kommt und diese dadurch verschmiert.

Der Fingerprint-Sensor befindet sich auf der Rückseite des Note8 neben Blitz und Kameralinsen.

Von der Bedienung her hat mich natürlich auch die Software interessiert. Ich fragte mich, ob Android genau so leicht verständlich und gut bedienbar ist wie ich es von Apple’s iOS her gewohnt war. Schliesslich wollte ich herausfinden, ob ein Wechsel auf Android für mich in Frage kommt. Zugegebenermassen war ich beim erstmaligen Anblick der Benutzeroberfläche etwas ratlos und leicht überfordert. Schnell habe ich aber die Funktionsweise mit den vielen Möglichkeiten verstanden, die Android in Kombination mit dem Note8 bietet. Im Vergleich zum iPhone gefallen mir auch die vielen Personalisierungsmöglichkeiten sowie der komplett individualisierbare Homescreen sehr gut. Übersichtlich ist etwa auch das Einstellungsmenu, über das man auf einen Blick alles Wichtige findet. Hinzu kommt, dass man alle Tasks auf einmal schliessen und so den Energieverbrauch reduzieren kann.

Intelligenter S Pen

Ein weiterer Unterschied gegenüber dem iPhone und anderen Smartphones stellt der S-Pen dar. Er ist das Markenzeichen der Note-Reihe und für viele Grund genug, das Note8 zu kaufen. Als „gewöhnlicher“ Smartphone Nutzer fällt es mir anfangs nicht leicht, die Vorteile der Bedienung per Stift nachzuvollziehen. Dennoch sind die vielen Funktionen beeindruckend. Zückt man den Stift, erscheint eine zusätzliche Schaltfläche, über die die wichtigsten Stiftfunktionen direkt aufgerufen werden können. Besonders aufgefallen ist mir hier das Übersetzungsfeature. Nachdem sowohl Ausgangs- und Zielsprache definiert sind, können mit dem Stift einzelne Wörter angewählt oder ganze Sätze markiert werden und man bekommt so direkt die Übersetzung.

Überzeugt hat mich auch das Schreiben von Handnotizen, die mit dem S-Pen sehr einfach und realitätsnah erstellt werden können. Je mehr Druck ich beim Schreiben ausübe, umso dicker fällt die Schrift aus. Zudem können Screenshots direkt mit Notizen versehen und versendet werden.

Notizen können übrigens auch im Standby-Modus erstellt und um bis zu 100 Seiten erweitert werden. Studenten können dadurch problemlos eine Vorlesung mitschreiben, ohne das Note8 entsperren zu müssen.

Das Schreiben mit dem Stift fühlt sich unglaublich echt an.

Printscreens können direkt mit Notizen versehen und versendet werden.

Leistung

Nicht nur beim Display, auch bei der Hardware setzt Samsung auf leistungsstarke Komponenten. Der 8 Kern Exynos 8895 Prozessor wird von 6 GB LPDDR4 RAM unterstützt. Die Power sorgt dafür, dass sämtliches Arbeiten mit dem Gerät sehr flüssig und schnell läuft. Das Note8 meistert auch grafisch anspruchsvolle Anwendungen ohne Probleme. Gut gefällt mir auch die parallele Nutzung von mehreren Apps, die auf dem Bildschirm nebeneinander angezeigt werden können.

In Bezug auf die Speicherkapazität hatte ich anfangs etwas Bedenken, dass der interne Speicher mit 64GB etwas knapp ausfallen wird. Mit der Möglichkeit der externen Speichererweiterung mittels microSD auf bis zu 256GB ist dies aber völlig ausreichend und gegenüber dem iPhone ein echter Pluspunkt.

Akku

Da es Samsung mit dem Note8 vorwiegend auf eine produktive Zielgruppe abgesehen hat, stellt die Akkuleistung ein wichtiger Faktor dar. Mit 3’300 mAh hat das Note8 gegenüber dem Vorgänger S8 einen leicht kleineren Akku. Trotzdem bin ich mit dem Note8 in vollgeladenem Zustand problemlos durch den Tag gekommen und hatte am Abend stets mindestens noch 30% Restakku.

Und wenn man mal mehr brauchen sollte und der Akku nicht ausreicht, kann das Gerät dank der Schnellladefunktion innert kurzer Zeit wieder geladen werden.

Im Test war der vollständig entladene Akku übrigens nach rund 95 Minuten wieder voll. Die ersten 30% wurden nach nur gerade 25 Minuten erreicht, im Gegensatz zu den letzten 10%, welche etwa die gleiche Zeit in Anspruch genommen haben. Wer die Ladegeschwindigkeit hoch halten will, sollte zwingend die Schnelladefunktion aktiviert haben. Zudem sollte das Gerät ausgeschaltet oder im Flugmodus sein. Wer das Fast-Charging über Wirless nutzen will, muss unbedingt darauf achten, dass ein Charger mit unterstützender Schnellladefunktion gekauft wird.

Kamera

Da ich gerne und viel fotografiere ist für mich die Kamera von wichtiger Bedeutung. Hier lässt das Note8 aus meiner Sicht kaum Wünsche offen. Das Note8 kommt gleich mit drei Kameras. Nebst der 8 Megapixel Selfie-Frontkamera befinden sich auf der Rückseite zwei 12 Megapixel Kameras mit optischer Bildstabilisierung. Eine dient als Weitwinkel, die andere als Teleobjektiv mit zweifachem optischem Zoom. Die Hauptkamera sorgt mit einer f1.7-Blende für lichtstarke Aufnahmen. Dies macht sich gegenüber der etwas lichtschwächeren Zoomkamera mit f2.4-Blende vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen spürbar.

Aufnahme bei Tag und optimalen Lichtverhältnissen

 

Aufnahme bei Dämmerung und schlechten Lichtverhältnissen

Der zweite Sensor dient zusätzlich dem sogenannten Live-Fokus-Modus, mit dem die beliebten Bokeh-Aufnahmen mit Tiefenschärfe erstellt werden können. Mit dem Note8 könnt ihr sowohl während der Aufnahme als auch nachträglich festlegen, ob der Hintergrund gezielt unscharf erscheinen soll.

Bokeh-Effekt mit Live-Fokus-Modus

Videos lassen sich mit dem Note8 übrigens kristallklar in UHD 4K (3840 x 2160) mit 40 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

 Dex Station

Wer das Note8 rechtzeitig vorbestellt hat, dem wurde kostenlos eine Dex-Station dazu gelegt. Die Station lädt nicht nur das Smartphone, sondern dient zudem als Schnittstelle für die Verbindung mit einem Monitor. Samsung verspricht damit ein desktopähnliches Erlebnis. Alles was ihr dafür tun müsst, ist die Station mittels HDMI-Kabel an einen Bildschirm anzuschliessen. Externe Eingabegeräte wie Maus und Tastatur können ebenfalls per Bluetooth oder USB-Anschluss mit der Station verbunden werden. Sobald alles angeschlossen ist kann das Note8 als Desktop-PC genutzt werden. Die Dex-Station funktioniert wie versprochen. Die Oberfläche gleicht einem Windows und Mac OS und lässt sich einfach mit Maus und Tastatur bedienen. Obwohl nicht alle Apps für die Dex-Station optimiert wurden, funktioniert der Grossteil der Anwendungen wunderbar. E-Mails lassen sich besser und schneller bearbeiten und auch das Surferlebnis im Internet ist ein ganz anderes.

Die Dex-Station kann bequem mit dem Fernseher verbunden werden.

Mehr zur Dex-Station findest du in diesem Blogbeitrag raus.

Fazit

Das Note8 in nur einer Woche im Detail zu testen ist praktisch unmöglich. Die Funktionen und Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Das Note8 hat mich aber in dieser kurzen Zeit voll und ganz überzeugt. Das leistungsstarke Smartphone mit seiner umfangreichen und benutzerfreundlichen Software ist eine echte Alternative zum iPhone. Das Infinity Display ist der Hammer und die Kamera hat mich von Anfang an überzeugt. Für mich ist klar, dass ich in absehbarer Zeit auf ein Samsung Gerät umsteigen will. Sollte es nicht das Note8 sein, dann sicherlich ein S8 oder S8+.

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Gültig bis und mit dem 15. Oktober 2017

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