Getestet: Fifa 15

Getestet: Fifa 15

Für die Fussballbegeisterten unter euch bedeutet dieses Spiel Geburtstag, Weihnachten und Neujahr  auf einmal. Wie es EA Sports schon auf den Punkt bringt: „Feel The Game“. Ein realistisches Spiel, bei dem Sieg und Niederlage nahe beieinander liegen.

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Testbericht  zu Fifa 15

Seit 1993 erscheint jedes Jahr von den Herstellern von EA Sports ein neues Fifa. 2003 habe ich mit dieser „Sucht“ angefangen. Seit 2003 hat sich viel verändert. Früher waren die Spieler noch nicht so flexibel, ihre Bewegungen waren sehr steif, die Grafik war weit entfernt vom heutigen Fifa 15 und die Atmosphäre präsentierte sich etwa wie in einem 3. Liga Spiel.

Blog Fifa 2003 Roberto Carlos

Hier ein Bild aus den alten Fifa Zeiten (2003). Roberto Carlos ein Linksverteidiger höchster Klasse, den wir hier bei einem seiner legendären Freistössen sehen.

Vor dem Spiel

In den früheren Fifa Versionen sah das Publikum aus wie ein Einheitsbrei, alle Zuschauer sahen genau gleich aus. Das hat sich jetzt definitiv geändert. Die Stimmung im Stadion ist, als ob man live beim Spiel dabei wäre. Wählt man beispielsweise den FC Liverpool als Mannschaft, dann singen die Fans „You’Il Never Walk Alone“ – Gänsehautstimmung vorprogrammiert. Die Stadien sind auf dem neusten Stand und sehen sehr realistisch aus. Klar ist aber, dass nicht für jede Mannschaft ihr eigenes Stadion hergestellt wurde.

Gameplay

Im Fifa 15 spürt man, sobald man den Joystick in der Hand hat, dass sich etwas verändert hat. Die Spieler sind nicht nur äusserlich sehr lebensnah designt, sondern auch die Bewegungen sind so fliessend wie im echten Leben. Eine sehr spannende Neuerung ist, dass die Spieler mit ihren Stollen Spuren im Rasen hinterlassen. Leider ist es manchmal merkwürdig, wie die Spieler wegrutschen oder in Karate Manier den Gegenspieler umhauen.
Zwei Situationen die vielen Fifa Liebhabern bisher Kopfzerbrechen bereiteten und mit dem neuen Fifa endlich besser sind.

FC Bayern Spieler Mario Götze & Xherdan Shaqiri

FC Bayern München Mario Götze & Xherdan Shaqiri

1. Handspiel

Früher konnte man den Ball Richtung Strafraum schlagen und es gab meistens beim zweiten Versuch Elfmeter oder Handspiel. Die Handspiele sind im Fifa 15 geringer geworden, was super ist. Und dadurch ist auch die Gefahr kleiner geworden, dass der Joystick Richtung Fernseher fliegt – das kann sicher jeder Fifa Fan bestätigen.

2. Kopfball

Die Kopfbälle sind schwieriger geworden. Bei den Eckbällen oder Flanken ist es nicht mehr so einfach Tore zu machen. Es muss genau abgestimmt werden, wie stark ich den Ball schlage und welchen Spieler ich in der Mitte auswähle.

Kommentatoren

Auch in diesem Jahr sind Frank Buschman und Manni Breuckmann mit von der Partie. Mit ihren legendären Sprüchen sind sie zum Kult geworden. Leider hat es in diesem Jahr auch ein paar Sprüche, die sich zu häufig wiederholen oder die schon in den früheren Fifa Spielen vorkamen. Allein in der deutschsprachigen Version gibt es rund 35‘000 Sprachsamples.

Drei Sprüche mit hohem Lachfaktor:

  • Verzogen, wie ein verzogenes Kind
  •  Tausend Mal probiert, tausend Mal ist nichts passiert. Dem ist nichts hinzuzufügen.
  •  Ich will ja nicht übertreiben, aber der ging kilometerweit am Tor vorbei.

Der Karrieremodus

Ob jetzt als Spieler oder Manager eines Vereins, der Karrieremodus ist und bleibt das Gleiche. Es ist eine ständige Wiederholung und das finde ich ein bisschen schade. Hier wäre es vielleicht sinnvoll, wenn man auch neben dem Platz einiges bestimmen könnte.

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