Smart Home – Wann leben wir im Haus der Zukunft?

Smart Home – Wann leben wir im Haus der Zukunft?

Der Trend zum intelligenten Wohnen

Nachdem unsere Mobiltelefone immer intelligenter wurden und heute Smartphones heissen, ist es an der Zeit auch unseren Wohnungen und Häuser mehr Grips zu verschaffen. Das jedenfalls haben zurzeit grosse Konzerne wie Google und Apple vor. Google hat am 28. Mai an der Google I/O das Thema wieder aufgegriffen und stellte sein neues Betriebssystem für das Internet der Dinge vor. Auch Apple arbeitet auf Hochtouren an diesem Thema und stellte seine neusten Errungenschaft an der diesjährigen Worldwide Wide Developers Conference vor.

Wir wollen dir zeigen, auf welche Veränderungen du dich in den eigenen vier Wänden einstellen kannst. Doch zuvor erläutern wir kurz, was genau unter einem Smart Home zu verstehen ist.

Smart Home

Damit du dein Haus smart nennen darfst, genügt es nicht einen Stausauger Roboter oder Rasenmäher Roboter anzuschaffen. Die Roboter sind zwar Teil des Systems, aber als Smart Home wird vor allem die Vernetzung der Geräte, der Sensoren und der Beleuchtung untereinander und deren Kontrolle verstanden. Als Kommunikationsnetz wird dabei das Internet oder Bluetooth verwendet. Zur Kontrolle und Steuerung deines Zuhauses benutzt du dein Smartphone oder eine stationäre Steuerkonsole im Haus.

Da du nun deine Geräte von einem zentralen Ort aus steuern kannst, eröffnen sich für dich ganz neue Perspektiven. Du drehst die Heizung hoch und machst das Licht an, bevor du nach Hause kommst. Du überprüfst im Flieger nach Hawaii noch ein zehntes Mal, ob wirklich alle Fenster und Türen geschlossen sind. Oder du sieht zuerst auf dem Smartphone nach, wer an der Tür geklingelt hat.

Dein Haus wird auch selbstständiger. Da alle Geräte ihre Informationen teilen, können sie sich untereinander absprechen. So merkt sich deine Heizung deine Temperaturvorlieben und setzt diese so energiesparend wie möglich um. Oder der Feuchtigkeitssensor in deinem Arbeitszimmer informiert die Fenster sich zu schliessen, sobald es ins Zimmer regnet. So wird dein schöner Fussboden vor einer Katastrophe bewahrt.

Nach diesem Crash Kurs wollen wir uns nun mit den aktuellen Trends befassen, welche bald auch dein Leben beeinflussen könnten.

HomeKit von Apple

Apple bringt eine Plattform zur Heimautomatisierung Namens HomeKit auf den Markt. Entwickler dürfen die Technologie für ihre eignen Produkte nutzen. Damit werden die Geräte verschiedener Unternehmen miteinander kommunizieren können. Die Standardisierung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Smart Home. Es sind schon einige Unternehmen auf diesen Zug aufgesprungen, denn schon diesen Monat kommen die ersten Produkte in den USA auf den Markt. Dabei handelt es sich um Sensoren für die Temperatur und die Luftqualität, eine kleine Wetterstation und diverse Zwischenstecker, die das Analysieren des Stromverbrauchs ermöglichen oder angeschlossene Geräte per App steuerbar machen. Leider müssen wir uns in der Schweiz noch gedulden, da die Geräte für den amerikanischen 110 Volt Markt entwickelt wurden.

Als Hub wird wahrscheinlich der Apple TV genutzt. Gesteuert wird dein Zuhause dann mit dem iPhone, dem iPad oder der Apple Watch. Es soll sogar möglich sein dem Smart Home über Siri Sprachbefehle zu geben.

apple homekit wetterstation microspot.ch

Wetterstation für Apples Homekit. Bild: www.netatom.com

Brillo von Google

Google hat Brillo sein neues Betriebssystem für das Internet der Dinge vorgestellt. Brillo ist eine abgespeckte Version des altbekannten Android Betriebssystems. Die Abmagerungskur ermöglicht es Geräte anzusteuern, deren Steuerung relativ günstig und einfach ist. Somit können wir uns auch die Steuerung und die Kontrolle einzelner Glühbirnen, der Türklingel oder des Duschkopfes vorstellen.

Die zweite grosse Entwicklung ist eine einheitliche Sprache für alle Geräte. Google nennt sie Weave und auch sie soll das Chaos der Sprachen der smarten Geräte lösen. Weave erfüllt also eine ähnliche Funktion wie das HomeKit bei Apple.

Google Project Brillo microspot.ch

Bild: www.open-electronics.org

Also sag auf Wiedersehen zu deinem „dummen“ Zuhause. Die Zukunft des Wohnens hat begonnen. Wenn dich das Smart Home Fieber schon gepackt hat, findest du auf microspot.ch ein Starter Kit um dein Zuhause zu sichern.

Smart Home Starter Kit

Beitrag kommentieren

comment-avatar

*